Der Haushalt der EU

Eine erfreulich hohe Anzahl von über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war im Januar der Einladung der Europa-Union Köln in das VHS-Forum im Rautenstrauch-Joest-Museum gefolgt, über das etwas sperrige Thema Finanzen der EU zu diskutieren. Nach der Begrüßung durch Henrike Viehrig und einer allgemeinen Einführung durch Hans Stein besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vier Stationen, die sich mit den Themen Verteidigung, Soziales und Jugendarbeitslosigkeit, EU-Gelder in NRW und Landwirtschaft beschäftigten.

Veranstalter, Referentinnen und Referenten mit Vorstandsmitgliedern der JEF Köln Bild: Europa-Union Köln

Neben den „großen“ Fragen (Woher kommt das Geld der EU? Welchen Umfang hat der EU-Haushalt und in welche Bereiche fließt er? Welche Änderungen ergeben sich mit dem nächsten „Mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2028?) interessierten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders dafür, wie Bürgerinnen und Bürger in den Mitgliedstaaten von EU-Geldern profitieren. Instrumente wie kompetitive Bewerbungsverfahren und das Prinzip der Ko-Finanzierung kamen hier ebenso zur Sprache wie die Ausgabenkontrolle durch Kommission und Europäischen Rechnungshof. Bei einer abschließenden Diskussionsrunde im Plenum gab es nochmals Gelegenheit für Fragen und Kommentare zum Thema. Ein Imbiss rundete die Veranstaltung ab, deren Neuauflage für Januar 2020 bereits fest eingeplant ist. Kooperationspartner: VHS Köln, Friedrich-Naumann-Stiftung, Europa-Union und Junge Europäische Föderalisten Köln.

Fachliche Akteure der Veranstaltung im World-Café Format waren: Leitung - Henrike Viehrig (VHS Köln). Mit Hans Stein (Leiter der Landesvertretung NRW in Brüssel), Anne Gödde (Europa-Union und FINE Uni Düsseldorf), Birgit Bujard (Europa-Union und Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung), Mirja Schröder (Europa-Union und Universität zu Köln) und Tobias Kunstein (Europa-Union und Universität zu Köln).