Wir wünschen einen schönen Europatag!

Am 9. Mai feiern wir traditionell den „Europatag“. An diesem Tag hielt im Jahr 1950 der französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, die als Schuman-Erklärung in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Aus der Idee, eine überstaatliche Institution einzurichten, um kriegswichtige Güter gemeinsam zu kontrollieren und Krieg damit unmöglich zu machen, entstand damals die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Und aus dieser ersten Idee wuchs mit der Zeit die europäische Union, wie wir sie heute kennen.

 

Liebe Europäerinnen und Europäer,

normalerweise feiern wir den Europatag und die darum herum liegende Europawoche jedes Jahr mit zahlreichen, gemeinsamen Aktivitäten auf der Straße. Bei Preisverleihungen, Quizzen, Festakten und vielen weiteren Gelegenheiten erinnern wir uns daran, welchen Mehrwert Europa uns allen im Großen wie im Kleinen bedeutet.

Dieses Jahr ist etwas anders. Die COVID-19-Epidemie hat unseren Alltag durcheinandergewirbelt. Ob bei der Arbeit, im Privatleben und auch im Ehrenamt: Wir müssen uns gemeinsam an eine Situation gewöhnen, die wir uns zu Beginn des Jahres kaum hätten vorstellen können. Und im Sinne unserer Gemeinschaft und gegenseitiger Rücksichtnahme müssen wir auch den Europatag dieses Jahr anders begehen. Die europäischen Institutionen, die Europa-Union und die JEF, aber auch zahlreiche andere Institutionen bieten eine große Vielfalt verschiedener Angebote im digitalen Raum, um den europäischen Gedanken würdig zu feiern.

Und nicht zu vergessen ist sicherlich auch, dass COVID-19 einmal mehr demonstriert, dass in der heutigen Welt eine Bedrohung nicht mehr national zu lösen ist. Die Epidemie trifft zahlreiche Menschen in verschiedenen Nationen. Die europäische Zusammenarbeit ist ein bedeutender Baustein darin, auch COVID-19 zu besiegen und uns gegenseitig zu unterstützen und die neuen Schwierigkeiten gemeinsam zu überwinden.

Unser Vorsitzender Peter W. Wahl fordert uns alle auf:
„Bieten Sie Ihre Tatkraft an und wenn es nur um das Angebot zum Einkaufen geht. Oder sammeln Sie Ideen zu Europa: Wie kann unser Zusammenleben künftig besser organisiert werden? Wie vermeiden wir weitere Einschränkungen unserer europäischen Freiheiten? Wie erhalten wir unsere Partner- und Freundschaften über die Grenzen hinweg? Wie stellen wir wieder einen neuen “Normalzustand“ her? Können wir jetzt sogar etwas in Europa verbessern?“

Eine Möglichkeit der digitalen Beteiligung am Europa-Tag möchten wir schließlich gesondert bewerben: Seit dem letzten Jahr gibt es die Petition „Ein Feiertag für Europa“, die auch durch die Europa-Union in NRW unterstützt wird. Wäre es nicht ein Zeichen der gesellschaftlichen Anerkennung, den Europa-Tag auch als echten Feiertag anzuerkennen? Wenn Sie die Petition unterstützen wollen, können Sie das hier tun: www.einfeiertagfuereuropa.de/petition/

Bleiben Sie gesund und feiern Sie Europa mit uns.

Ihre

Europa-Union Nordrhein-Westfalen

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